China verbannt AMD, Intel und Microsoft aus Regierungscomputern

Die chinesische Regierung will laut einem Medienbericht inländische Hard- und Softwarehersteller stärken.

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Flagge Chinas

(Bild: rongyiquan/Shutterstock.com)

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  • Lutz Labs

Sichere und verlässliche Prozessoren und Betriebssysteme sollen chinesische Regierungsstellen laut einem Bericht der Financial Times vom Sonntag in Zukunft einsetzen; Hardware von AMD und Intel sowie Betriebssysteme von Microsoft hingegen nicht mehr.

Dem Bericht zufolge gilt dies für Regierungsstellen oberhalb der kommunalen Ebene und sowohl für übliche Arbeitsrechner als auch für Server. Ausländische Software solle grundsätzlich durch einheimische Lösungen ersetzt werden.

Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet zudem von Ende Dezember veröffentlichten Listen von CPUs, Betriebssystemen und zentralisierten Datenbanken, die drei Jahre lang nach dem Veröffentlichungsdatum als "sicher und zuverlässig" gelten und alle von chinesischen Unternehmen stammen sollen.

Auf Anfragen von Reuters und der Financial Times reagierten sowohl die chinesische Regierung als auch die betroffenen Hardware-Hersteller den Berichten zufolge nicht.

(ll)